Vorbeugung / Prävention von Feigwarzen
Bei Feigwarzen (Condylomata acuminata) handelt es sich um eine Viruserkrankung, die auch mit den Begriffen Feuchtwarzen oder Genitalwarzen bezeichnet wird. Es ist noch umstritten ob die Krankheitserreger überwiegend oder sogar ausschließlich durch Geschlechtsverkehr übertragen werden können.
Neben der Enthaltsamkeit ist eine Impfung die sicherste Methode, um sich vor einer Infektion durch Feigwarzen zu schützen. Dafür steht derzeit allerdings nur der prophylaktische Impfstoff Gardasil® zur Verfügung, der gegen humane Papillomaviren vom Typ 6, 11, 16 und 18 nach bisherigen Erkenntnissen vollständigen Schutz bietet.
Dazu werden in der Regel drei Impfungen im Abstand von null, zwei sowie vier bis sechs Monaten durchgeführt.
Bei bereits bestehenden Infektionen zeigt die Impfung allerdings keine Wirkung. Derzeit wird zudem an verschiedenen therapeutischen Impfstoffen geforscht, von denen sich einige bereits in klinischen Testphasen befinden. Da Feigwarzen primär durch Hautkontakt übertragen werden, bieten Kondome keinen sicheren Schutz.
Studienergebnisse legen allerdings den Schluss nahe, dass sich durch den Gebrauch von Kondomen die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung mit Feigwarzen trotzdem deutlich reduzieren lässt.
Feigwarzen lieben ein feuchtes, warmes Ambiente, daher ist es ratsam, eher weite Kleidung und Unterwäsche zu tragen, wo die Luft gut zirkuliert.
Ganz wichtig bei der Prävention von Feigwarzen ist ein gutes Immunsystem. Ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung, viel Schlaf und der Verzicht auf Alkohol und Drogen jeglicher Art sind beste Voraussetzungen. Auch sollte auf einen guten Säurehaushalt der Haut geachtet und keine Reizstoffe verwendet werden.
Welche Behandlungsmethoden es für Feigwarzen gibt erfahren Sie hier